Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Neubauamt Hannover

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Inhalt: Schleuse Dörverden

an der Mittelweser, Schleusenkanal km 2,000

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Schleuse Doerverden 

Die Weser stellt zwischen Bremerhaven und Minden die Nord-Süd-Verbindung im deutschen Wasserstraßennetz dar und schließt die Seehäfen Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven an das Binnenwasserstraßennetz an. Die Mittelweser soll für die ganzjährige Befahrbarkeit mit einer Abladetiefe von 2,50 m angepasst werden.

Die Schleusenanlage Dörverden liegt an der Mittelweser im Schleusenkanal bei km 2,000. Sie besteht aus einer 1910 erbauten und 1912 in Betrieb genommenen großen Schleppzugschleuse und einer zusätzlichen kleinen Schleuse, die 1938 in Betrieb genommen wurde. Im Zuge der Anpassung der Mittelweser soll die Schleuse Dörverden den gestiegenen Anforderungen des Schiffsverkehrs angepasst werden. Der bauliche Zustand der vorhandenen Schleusenanlagen erfordert den Ersatz durch einen Neubau.

Die neue Schleuse erhält eine Nutzlänge von 139,00 m, eine Fallhöhe von 4,60 m beim Normalstau in Ober- und Unterwasser, eine Drempeltiefe von 4,00 m und eine Kammerbreite von 12,50 m.

Auch die Vorhäfen müssen für die neue Schleuse und die größeren Schiffsabmessungen angepasst werden.

Lage: 2 km westlich von Dörverden
Schleusenkanal km 2,000
Bauweise: Kammerschleuse
ohne Sparbecken
Hydraulisches System: Endsystem, Umläufe
Obertor: Drehsegmenttor mit Füllmuschel
Untertor: Stemmtor
Betriebsverschlüsse (in den Umläufen): Segmentverschlüsse

Hauptabmessungen:  
Nutzlänge der Schleusenkammer: 139,00 m
Breite der Schleusenkammer: 12,50 m
Maximale Hubhöhe: 4,60 m
Drempeltiefe: 4,00 m
Bauwerkshöhe von der Sohle bis zur Kammerplanie: 14,75 m
Auftragnehmer: Arbeitsgemeinschaft
Wiebe / Matthäi / Bögl
Bauzeit:  
Baubeginn: Anfang 2009
Bauende: Ende 2013
Verkehrsfreigabe 09.09.2013
Gesamtbaukosten: ca. 44 Mio. €
Zusätzliche Maßnahmen: Anpassung der Vorhäfen

Lageplan Schleuse Dörverden  Übersichtsplan Schleuse Dörverden  Querschnitt