Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Neubauamt Hannover

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Inhalt: Neubau der Brücken am SKO

Neben der Verbreiterung und Vertiefung des Kanalprofils müssen auch die Querbauwerke am Stichkanal nach Osnabrück den Abmessungen des Großmotorgüterschiffes/überlange Großmotorgüterschiff (GMS/üGMS) angepasst werden. Insbesondere die Durchfahrtshöhe unterhalb der Brücken ist nicht ausreichend. Für das GMS/üGMS ist eine Durchfahrtshöhe von 5,25 m über dem Oberen Betriebswasserstand (BWo) erforderlich.

Neue Brücken

Bereits jetzt sorgt die geringe Brückendurchfahrtshöhe bei Sondertransporten am SKO für Probleme. Oftmals ist nur noch wenig Platz zwischen der Ladung und der Unterkante der vorhandenen Brücken. Ein Neubau der Brückenbauwerke bringt der Schifffahrt deshalb bereits jetzt Vorteile.

Sondertransport unter Brücke 80 SKO

Daneben haben die Brücken am SKO mittlerweile das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Sie wurden zusammen mit dem Kanal zwischen 1910 und 1915 erbaut. Üblicherweise geht man bei Stahlbrücken von einer Nutzungsdauer von 80 - 90 Jahren aus, die inzwischen überschritten ist. Viele Brückenbauwerke mussten deshalb aufgrund ihres Zustands bereits mit einer Gewichtsbeschränkung versehen werden. Auch deshalb ist ein Neubau der Brücken erforderlich.

Die neuen Brückenbauwerke müssen gemäß Wasserstraßengesetz, sofern keine anderen Forderungen des jeweiligen Straßenbaulastträgers vorliegen, in den vorhandenen Breiten neu errichtet werden. Änderungen aus neuen Vorschriften, z.B. DIN-Normen, werden berücksichtigt.

Brücke Nr. SKO-km Stützweite Fahrbahnbreite Bemerkung
    alt neu alt neu  
73 2,9 33,80 69,41 3,00 3,00 fertig
74 3,9 33,90 61,20 4,50 3,60 fertig
75 4,9 33,80 - 3,00 - ersatzlos abgebrochen im Juli 2010
76 6,1 38,00 60,80 5,50 5,50 fertig
78 8,9 33,80 44,00 3,00 3,00 fertig
79 10,7 34,40 52,60 4,50 5,50 fertig
80 11,0 33,48 59,95 2,90 3,25 fertig
81 11,0 33,00 59,95 4,65 4,65 fertig

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